The Intern (2015)

Start-up-Gründerin Jules lebt mit einem blinden Fleck: Von den positiven Auswirkungen von Vielfalt am Arbeitsplatz hat sie noch nie etwas gehört,
weswegen sie die komplementären Kompetenzen des 70-jährigen Praktikanten Ben zunächst nicht zu nutzen weiß.

Jules Ostin ist die Start-up-Gründerin, wie man sie sich (außerhalb eines Start-ups) vorstellt: Sie hat binnen 18 Monaten ein hippes E-Commerce-Modeunternehmen in einem stillgelegten Fabrikloft in Brooklyn aufgebaut, dessen Umsätze und Mitarbeiter*innenzahlen explodieren. Die Workoholikerin, die zeitsparend und gesundheitsbewusst mit dem Fahrrad durch die Büroetage düst, hat das richtige Gespür für Internet- und Mode-Trends, weiß, wie Service geht und setzt sich auch immer mal wieder selbst ans Servicetelefon, um Beschwerden und Kundenwünsche besser zu verstehen.

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9 to 5 (1980)

„9 to 5“ dokumentiert die scheinbar festgefügten Geschlechterrollen in der Arbeitswelt der frühen 1980er Jahre. Es geht hier um sexuelle Anzüglichkeit und Machtmissbrauch, ungleiche Löhne für Männer und Frauen, bevorzugte Beförderung von Männern, Abwertung von weiblichen Beschäftigten als private Servicekräfte. Irgendwie zeitlos.

Franklin M. Hart jr. sitzt auf seinem Posten, weil ihn ein Mann und eine Männerwelt dorthin gesetzt haben – und weil tüchtige Frauen die Arbeit tun. Er regiert seine Abteilung mit rigorosen Regeln: keine Familienfotos und Pflanzen am Arbeitsplatz, wer übers Gehalt spricht, fliegt.

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