Isn’t it romantic? (2019)

Die Netflix-Produktion Isn’t it romantic ist eine Meta-Liebeserklärung an das Genre der Rom Com, der romantic comedy.

Natalie (Rebel Wilson) – ungläubig – auf dem Weg ins Office. Isn’t it romantic. © Netflix

Als Architektin Natalie (Rebel Wilson) morgens das Großraumbüro betritt, geht sofort die Misere los, die ihr Leben bestimmt: Ein Kollege drückt ihr Müll in die Hand, den sie doch bitte auf dem Weg zu ihrem Platz entsorgen soll, die Büromanagerin kommt mit dem 3D-Drucker nicht klar und delegiert – nicht zum 1. Mal – diese Aufgabe an Natalie zurück, die das ja letztens auch prima gefixt bekommen habe.

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Earthquake (1974)

Während eines Erdbebens in Los Angeles wachsen manche über sich hinaus. Andere gehen keifend und barmend zugrunde.

Wie später The Abyss wartet schon der Katastrophenfilm Earthquake (Erdbeben, 1974) mit einer keifenden Ehefrau auf, die den Helden etwas aus dem Lot bringt. Charlton Heston spielte diesen Helden, Stewart Graff, ein Architekt, der in der Firma seines Schwiegervaters arbeitet. Die Ehe mit der eifersüchtigen Remy (Ava Gardner) liegt in den letzten Zügen; er fühlt sich wohler in der Gesellschaft von Denise (Geneviève Bujold).

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The Fountainhead (1949)

Architekt Howard Roark steht mit seinen Werten für einen visionären Unternehmer-Typus, einen Start-up-Künstler, dem die eigenen Prinzipien alles und der Markt nichts sind.

Gary Cooper war im alten Hollywood abonniert auf den Mann mit Prinzipien. In The Fountainhead (Ein Mann wie Sprengstoff, 1949) nach dem Roman von Ayn Rand[1] spielt Cooper Howard Roark, einen genialen Architekten, der sich nicht verbiegen lässt. Howard Roark will nicht gefallen, er braucht keine Bestätigung, auch nicht durch einen Auftraggeber.

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